Klimawandel und der Energieerhaltungssatz

Die Erde erwärmt sich  --  woher kommt die Energie?

                   Ursachen des Klimawandels

 

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Als Hauptursache wird der durch Kohlendioxid bewirkte Treibhauseffekt angesehen. Der Kohlendioxidgehalt der Luft wird in älteren Tabellen mit 0,03 Vol.-% angegeben und hat sich in den letzten Jahrzehnten auf knapp 0,04 Vol.-% erhöht. Es ist schwer vorstellbar, wie dieser  sehr geringe Luftbestandteil eine so große Auswirkung auf das Klima haben soll. Im Internet  hat Heinz Thieme ausführlich nachgewiesen, dass  die Auffassungen vom Treibhauseffekt falsch sind. Es werden aber keine anderen Erklärungen für die Erderwärmung genannt. Im allgemeinen  Sprachgebrauch werden die  Begriffe „Energieerzeugung“ und „Energieverbrauch“ verwendet und sie vermitteln damit eine unzutreffende Vorstellung von der Energie. Das Naturgesetz von der Erhaltung der Energie besagt, dass Energie weder geschaffen noch vernichtet werden kann. Wir nutzen nur Energiedifferenzen, also Potentialunterschiede, die nach Ausgleich streben (Entropie-Gesetz). Nach der so erfolgten Nutzung und möglichen Umwandlung  der Energie existiert diese weiter meist als Wärmeenergie, die an die Umgebung abgegeben wurde.

Betrachtet man die Atmosphäre unserer Erde trotz aller meteorologischen Turbulenzen als stoffliche und energetische Einheit, so enthält diese eine bestimmte Energiemenge. Der Zustrom von Sonnenenergie und die Abstrahlung von Energie in den Weltraum sind langzeitig annähernd konstant und haben in der Atmosphäre eine gleich bleibende   Energiebilanz geschaffen, die auch von deren Durchschnittstemperatur charakterisiert wird. Die langzeitig  konstant gebliebene Energiesituation während der Erdgeschichte hat die Entwicklung des Lebens erst ermöglicht. Die Pflanzen absorbieren einen Teil der Sonnenstrahlung und benutzen ihn zur Bildung von Biomasse. Da diese die Grundlage für die Nahrungsketten der Tiere ist, wird über den Stoffwechsel der Tiere die gespeicherte Energie der Umwelt wieder zugeführt. Das Leben auf der Erde verändert die Energiebilanz der Atmosphäre nicht. Allerdings wurde in vielen Millionen Jahren ein Teil der Biomasse zu den heutigen fossilen Brennstoffen umgewandelt.

Seit etwa 200 Jahren werden Kohle, Erdöl und Erdgas  gefördert und  zur Energiegewinnung genutzt. Damit  wurde die industrielle Entwicklung erst möglich. Die dabei freigesetzte Energie wurde letztlich von der Atmosphäre aufgenommen, und zwar zusätzlich zur gleich gebliebenen Sonnenstrahlung. Schätzt man die Größenordnung der in dieser Zeit freigesetzten Energie, so ist es durchaus vorstellbar, dass damit die Durchschnittstemperatur der gesamten Luft um einige Grade erhöht werden konnte. Nicht das Kohlendioxid verursacht den Klimawandel, sondern die aus fossilen Brennstoffen freigesetzte Energie.

Diese Freisetzung von für die Atmosphäre zusätzlicher Energie wird in unvermindertem Tempo fortgesetzt.

Zu den fossilen Brennstoffen kommt noch die Kernenergie. Auch die bei der Kernspaltung  freigesetzte Energie  gelangt  zusätzlich in die Atmosphäre und beschleunigt die Erwärmung der Luft und damit auch die Erhöhung der Durchschnittstemperatur. Mögliche Konsequenzen für das Klima und die Lebensbedingungen auf der Erde sind bereits ausführlich beschrieben worden.

Bei den erneuerbaren Energien (Wasser-, Wind- und Sonnenenergie) gibt es diese Auswirkungen nicht. Diese Energien werden aus der Umwelt gewonnen und nach ihrer Nutzung der Umwelt wieder zugeführt. Die Energiebilanz der Atmosphäre ändert sich dabei nicht.

Um den Klimawandel zu stoppen wäre eine schnelle und möglichst vollständige Umstellung auf erneuerbare Energieträger  erforderlich.

Gerd Blankenstein, Juli 2008