Klimawandel und der Energieerhaltungssatz

Die Erde erwärmt sich  --  woher kommt die Energie?

Thesen zur Klimaproblematik

   

Dir Temperatur spielt bei allen Wetter- und Klimaprozessen eine wichtige Rolle. Sie ist aber nur eine Zustandsgröße und keine quantitative Maßeinheit. Für Berechnungen ist sie nicht geeignet.

Die beteiligte Energiemenge ist dagegen eine stets gleichbleibende Größe. Der Energieerhaltungssatz besitzt generelle Gültigkeit.

Die Biosphäre der Erde bestehend aus Wasser, Luft und Kontinenten ist energetisch eine Einheit. Luft und Wasser befinden sich auf dem größten Teil der Erdoberfläche in ständigem Kontakt und im Energieaustausch. Auch die Kontinente sind in diesen Energieaustausch einbezogen.

Ausgestrahlt von der Sonne erhält die Erde kontinuierlich eine große Menge Energie. Diese Sonnenenergie wird in der Biosphäre absorbiert und gespeichert, vor allem in dem Wasser der Ozeane. Dabei steigt die Temperatur so lange, bis die temperaturabhängige Wärmestrahlung ebenso viel Energie abstrahlt wie zuvor aufgenommen wurde. Maßgebend für das Klima ist die gespeicherte Energiemenge. Sie bestimmt auch das Temperaturniveau der Biosphäre.

Da das Temperaturniveau etwa 30° über dem theoretisch ermittelten Wert liegt, muß in der Biosphäre eine gewaltige Menge Wärmeenergie gespeichert sein. Diese vor allem im Wasser gespeicherte Energie ist in der Lage, geringe Schwankungen der Strahlungsintensität der Sonne zu kompensieren und somit langzeitig konstante Klimaverhältnisse zu gewährleisten.

Strömungen in Luft und Wasser bewirken eine Umverteilung der Energie und können regionale Klimaschwankungen verursachen.

Eine globale Temperaturerhöhung in der Biosphäre setzt voraus, daß die gespeicherte Energiemenge vergrößert wurde.

Der als Verursacher der Erderwärmung angenommene Treibhauseffekt besteht nur aus einem zeitweiligen Wärmestau, erzeugt aber keine zusätzliche Energie, kann also weder das Glashaus noch die Biosphäre der Erde nachhaltig erwärmen. Alle Versuche, den Klimawandel mit dem Treibhauseffekt zu erklären enthalten nur qualitative Aussagen über das vermutete Verhalten von Wärmestrahlen. Quantitative Angaben über die beteiligten Energiemengen fehlen. Damit ist eine Beweisführung nicht möglich. Das immer wieder als klimaschädlich genannte Spurengas Kohlendioxid hat mit der Erderwärmung nichts zu tun. Es wird aber von der Pflanzenwelt benötigt, um den Sauerstoff, der bei den Verbrennungsvorgängen gebunden wurde, mit Hilfe der Fotosynthese wieder frei zu setzen.

Woher kommt aber die Energie, die Gletscher und Polkappen schmelzen läßt und den Klimawandel verursacht? Es ist wohl doch die Energie, die seit über 200 Jahren bei der Nutzung fossiler Brennstoffe freigesetzt wurde und weiterhin freigesetzt wird. Auch die Kernenergie vergrößert die freigesetzte Energiemenge. Diese Energie wird nicht verbraucht, wie es unser Sprachgebrauch vermuten läßt, sondern verbleibt in der Biosphäre , wobei nur ein geringer Teil über die Wärmestrahlung der Erde abgegeben wird.

Um die Erderwärmung und damit den Klimawandel zu stoppen, wäre es erforderlich, die Energiegewinnung möglichst schnell und möglichst vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Zunächst ist es aber wichtig, daß die wahren Ursachen der Erderwärmung bekannt und anerkannt werden.

November 2011